Philosophie der Stoa
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Die Philosophie der Stoa

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Das Weltgeschehen aus der Sicht der Stoa. Hier finden Sie die letzten zwölf Artikel aus Zenons Blog. Diskutieren Sie mit, wenn Sie Lust dazu haben!

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Ein Stoiker bei Anne Will
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Der Unterschied zwischen den Zynikern und den Stoikern ist ihrer jeweiligen Haltung zur Veränderbarkeit der zwischenmenschlichen und politis...
Macht die Stoa glücklich?
Diese Frage wurde vor 14 Tagen per email an die Webseite der Philosophie der Stoa gestellt: Ob die Stoa glücklich mache? Die Stoa ist eine P...
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Aus seinen Öleinnahmen darf sich der Scharia-Staat Saudi-Arabien kaufen, was andere Länder anbieten. Auf der Einkaufsliste steht der Leopard...
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Der Stoiker Marc Aurel führte zwar als Kaiser eine Reihe von Kriegen, doch innerlich war er Weltbürger. In den Selbstbetrachtungen schreibt ...
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Keine Heimat hat die Stoa in Stuttgart. Wo sieht man schon so viele Menschen, die sich ständig ereifern. Und das wegen Problemen, die durch ...
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Quelle und Strömungen der Stoa

Die Stoaie jede Philosophie kennt auch die Stoa unterschiedliche, teils sich widersprechende Strömungen. Eine gute Beschreibung des Kerns der stoischen Weltsicht findet sich aber glücklicherweise beim spätantiken Historiker Diogenes Laertios, der im 3. Jahrhundert nach Christus eine ebenso zusammengewürfelte wie unterhaltsame Geschichte der griechischen Philosophie verfasste. Anmerkung: Er trägt zwar denselben Namen wie der berühmte Philosoph "Diogenes in der Tonne", lebte aber ein halbes Jahrtausend später. Nach Diogenes Laertios kennen die Stoiker drei Kategorien von "Dingen":

Einige Dinge sind gut sind, andere schlecht, und wieder andere neutral. Gut sind Tugenden wie Klugheit, Gerechtigkeit, Mut und Mäßigung. Ihre Gegenteile wie Torheit, Ungerechtigkeit, Feigheit und Hemmungslosigkeit sind schlecht. Daneben steht, was weder nützt noch schadet. Dies sind bei den Stoikern Leben, Gesundheit, Lust, Schönheit, Stärke, Reichtum, Ansehen, edle Herkunft - und ebenso ihre Gegenpole: Tod, Krankheit, Schmerz, Hässlichkeit, Schwäche, Armut, schlechtes Ansehen und niedere Herkunft. Diese Dinge sind gleichgültig.

Heute fragt man sich, warum Reichtum und Gesundheit nichts Gutes sind. Die Antwort der Stoiker (nach Diogenes): "Reichtum und Gesundheit können gut und schlecht gebraucht werden. Daher sind Reichtum und Gesundheit keine Güter."

Die Philosophie der Stoa 2014 ?

Stoaeben und Tod, Schönheit und Hässlichkeit, Stärke und Krankheit sind gleichgültig? Der Puls der Zeit schlägt heute, im Jahre 2014, scheinbar völlig anders. Die Medien, von der FAZ bis zur Taz, haben sich und ihre Leserschaft auf den Lobpreis von Leistung, Wachstum und Effizienz eingeschworen.

Wer nicht mitmachen will oder kann, der wird im besten Falle als drolliger Geselle, als "nur Philosoph" wahrgenommen. Muss man sich um die Zukunft der Stoa also Sorgen machen? Vielleicht gerade nicht, denn die Philosophie der Stoa wächst und gedeiht mit den Erscheinungen, denen Sie entgegen steht. Unsere Gesellschaft schafft immer mehr Stress und Leistungsdruck. Die stoische Philosophie hingegen pflegt die Tugend der Langsamkeit und strebt den psychologischen Zustand der Meeresstille an. Sie plädiert für weniger Leistung und weniger Stress. Dabei kommt sie im Gegensatz zu anderen Weltanschauungen eher nüchtern und unaufdringlich daher; die Stoa präsentiert sich als Ergebnis rationaler Güterabwägung, frei von Fanatismus und missionarischem Eifer. Die Philosophie der Stoa drängt sich nicht auf... man muss sie finden.

Versuch einer kleinen Geschichte der Stoa >



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